Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
ein wirklich besonderes Jahr neigt sich dem Ende.
Die Coronapandemie ist Gott sei Dank, recht glimpflich an uns vorübergegangen.
Darum kann man hier auch zuversichtlich in die Zukunft schauen und bei der
auferlegten Kontakt-Abstinenz haben wir auch gute Aussichten, das es so bleibt.
Nun zu uns:
Annelore Kuhn hat nach fast 7 Jahren Ihr Amt als Bürgermeisterin, das Sie mit
Herzblut ausgefüllt hat, aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.
Wir wünschen Ihr für die Zukunft im Kreise Ihrer Familie, Gesundheit und
Zufriedenheit.
Sie hat in Ihrer Amtszeit viel in und um unseren kleinen Ort herum bewegt. Ich will
mal sagen, Sie hat Oberhausen aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Wir haben
nahezu alle Preise die es auf Kreis- , Landes und Bundesebene gibt, immer mit
Bravour abgeräumt. Selbst in Europa gehören wir mit zu den Besten. Natürlich
war sie auch an allen anderen Projekten maßgeblich beteiligt. Unser Friedhof ist
um ein Urnengrabfeld bereichert worden. Der Generationenpark, mit Super-
Spielplatz, Boulebahn und Tischtennisplatte ist eine gelungene Ruheinsel rund
um die evangelische Kirche geworden und lädt Jung und Alt zum Verweilen ein.
Bemerkenswert!!! Bei diesen beiden Baustellen hat die Dorfgemeinschaft
enormes geleistet. Durch die Übernahme von Pflaster- , Maurer und allen
Pflanzarbeiten kamen beachtliche 1500 Stunden zusammen, die sich letztlich in
35.000,00€ gesparten Handwerkerlöhnen ausdrücken.
Wenn man die lange Liste der freiwilligen Helfer durchsieht, kommt man auf 50
Bürger, die sich mit Ihrer Arbeitskraft in Ihrer Freizeit in den Dienst der
Allgemeinheit gestellt haben.
Das sind rund 20% unserer Einwohner. Riesen Respekt dafür und ein großes,
Herzliches Dankeschön an Alle.
Ich danke auch Pfarrer Andreas Petzholz, der völlig uneigennützig seinen
schönen Oberhausener Kirchgarten hergab. Ich weiß von Ihm, das er sehr
überrascht von dem Ergebnis war.
Bei der Durchführung war Frau Engelhardt, unsere Dorfplanerin, die planende
Kraft, Sie hat es geschafft unsere Wünsche umzusetzen und Realität werden zu
lassen. Meinen Dank auch dafür.
Die handwerkliche Umsetzung oblag der Fa. Kaufmann, Landschaftsbau, aus Gau-
Algesheim, sowohl im Generationenpark als auch auf dem Friedhof wurde ganze
und gute Arbeit geleistet.
Aber es geh noch weiter:
Frau Engelhardt wird uns treu bleiben und uns mit Herrn Dipl.Ing. Hans-Jürgen
Wolf aus Kaiserslautern im Rahmen der Dorferneuerung mit Rat und Tat zur Seite
stehen. Wenn es darum geht bei Renovierung oder Umbaumaßnahmen ein
bisschen Fördergeld zu bekommen und unser Dorf, als Schwerpunktgemeinde
des Landes, voran zu bringen, sind sie die richtigen Ansprechpartner.
Unser Neubaugebiet kommt in die Pötte, ich kann sagen, es sind nur noch ein
paar kleinere Hürden zu nehmen und die Infrastruktur kann in Bau gehen. Es wird
auch Zeit, da bereits eine starke Interessentenliste auf den Startschuss wartet,
auch junge Familien mit Kindern , die unser Dorfleben sicherlich bereichern
werden.
Für 2021 hoffe ich auf eine Rückkehr zur Normalität, ein Ende von Corona. Das
wird nicht sofort gehen, aber zum Luitpoldfest sollte alles wieder in normalen und
geregelten Bahnen laufen, das wir wieder eine unbeschwerte Zeit miteinander
verbringen können. Unsere Kerb und natürlich die Talweihnacht im romantischen
Generationenpark, werden sicherlich Highlights des Jahres.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Famlien, auch im Namen des
Gemeinderates, ein freundliches, stilles, hoffnungsreiches Weihnachtsfest, einen
guten Jahreswechsel und für 2021 alles Gute und Gesundheit.

Liebe Grüße
Ihr

-Hermann Fries-
1.Beigeordneter