berlin oberhausenNahe unserdorf05Anlässlich der Ehrung unserer Gemeinde mit der Bronzemedaille vom Wettbewerb„Unser Dorf hat Zukunft“ beim Bundesentscheid 2019 machten wir uns am Donnerstag, 23.01.2020 morgens um 4 Uhr auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Auch wenn wir bei Glatteis losfuhren, herrschte bei allen Reiseteilnehmern beste Stimmung. Das war sicher auch der hervorragenden Verpflegung geschuldet, die uns mit allem versorgte, was die „Küche“ geboten hat einschließ genügend Flüssigkeit in Form von Wein und Sekt, den unsere Weingüter Dönnhoff, Staab, Stein und Christmann-Faller spendeten. Hierfür herzlichen Dank.
Gefahren wurden wir von Elke - der wahrscheinlich besten Busfahrerin, die dieses riesige Ungetüm mit links beherrschte und in jeder Situation völlig gelassen blieb - in einem bequemen Reisebus der Firma Westrich Reisen.
Nach einer angenehmen, lustigen, unterhaltsamen und von Vorfreude geprägten Fahrt kamen wir gegen 13 Uhr am Rathaus Schöneberg an, wo wir von Rainer Jäck und unserer Landrätin Bettina Dickes begrüßt wurden.
Nach einem kleinen Imbiss im Restaurant des Rathauses nahmen wir an der Begehung des Partnerschafts-Weinbergsin Schöneberg mit anschließender Besichtigung des gesamten Geländes teil. Gegen 15 Uhr erwartete uns dann ein schöner Empfang im Rathaus mit der Bezirks-bürgermeisterin Angelika Schöttler. Sie freute sich über ihr Gastgeschenk, denn wir überreichten ihr eine schicke Holzkiste mit je einer guten Flasche von den Oberhäuser Weingütern, dem Oberhäuser Kochbuch und 2 Gläsern Honig von unserm ansässigen Imker. Die rein Oberhäuser Produkte kamen bestens an.
Den Abend ließen wir im Lokal „Alte Pumpe“, einem ehemaligen Wasserwerk mit einem leckeren Büffet ausklingen und danach konnte jeder sein Zimmer in dem wunderschönen Hotel „Maritim pro Art“ genießen.
Am Freitag standen sowohl der Besuch der „Grünen Woche“ als auch unsere Ehrung an, weshalb wir schon früh los mussten.
Die Zeit auf der Grünen Woche war leider viel zu kurz, denn bereits um 14 Uhr begann der Festakt
zur Ehrung der 30 Siegergemeinden aus demWettbewerb. Begrüßt wurden wir besonders herzlich von unserer Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Frau Julia Klöckner, die sich freute, dass ihre „Heimatgemeinde“ mit gewonnen hatte.
Die Urkunde selbst erhielten wir von Dr. Reinhard Kubat und Elmar Henke, den Vorsitzenden der Bewertungskommission.
Der Festakt war ein tolles Erlebnis, wir nahmen viele Eindrücke und Ideen mit ( für den nächsten Wettbewerb!), genossen ein tolles reichhaltiges Büffet und dank der zahlreichen Vorführungen der Gewinnerdörfer und der coolen Musikband, die bis spät in die Nacht zumTanzen aufforderte, wurde es ein langer Abend.
Der Samstag war nicht weniger aufregend. Gegen 10 waren wir im Reichstag zur Besichtigung angemeldet, was ein besonderes Erlebnis war. Unser Sprecher erklärte alles sehr anschaulich und vor allem der Blick aus der Reichstagskuppel war aufregend, obwohl die Sicht wegen Nebel zu wünschen übrig ließ.
Nach zwei Stunden im Reichstag schloss sich noch eine Stadtführung an, bei der wir Berlins interessantesten Stellen kennenlernten. Den Abschluss machten wir in 203 Meter Höhe, im Restaurant des Fernsehturms. Hoch ging es in knapp 4 Sekunden, einfach toll.Es ist schon ein besondere Erlebnisim Drehrestaurant über der Aussichtsetage des Fernsehturmes, das sich je nach Tageszeit einmal in einerhalben Stunde um die Achse des Turmes dreht. Und auch wenn uns hier ebenfalls der Nebel die Sicht erschwerte, bei Kaffee und Kuchen haben wir dieses Erlebnisdoch genossen. Der Abend stand zur freien Verfügung, einige bummelten, andere besuchten einKabarett, die größte Gruppe erlebte im Friedrichstadt Palast die Show VIVID und wird dieses einmalige Event so schnell nicht vergessen. Es ist fast unbeschreiblich, was hier an Musik, atemberaubenden Kostümen und akrobatischen Showeinlagen geboten wird - einfach toll.
Am Sonntag stand schon wieder die Heimreise auf dem Programm. Wir verabschiedeten uns um 9.30 Uhr von Berlin und fuhren Richtung Erfurt, wo wir noch einen Zwischenstopp einlegten. Wir besuchten den wunderschönen Dom, die Krämerbrücke in der bekannten Altstadt und genossen die heimische Küche.
Gegen 16 Uhr machten wir uns dann endgültig auf den Heimweg. Trotz widrigem Wetter waren wir dank unserer Busfahrerin Elke wieder sicher unterwegs. Wie bereits auf der Hinfahrt herrschte im Bus beste Stimmung und alle freuten sich, als wir gegen 21 Uhr wieder im schönen Oberhausen ankamen.
Für mich, die ich diese Reise zum ersten Mal als „Reiseleiterin“ mitmachte, war es ein schönes Erlebnis. Die Oberhäuser Bürger und Bürgerinnen, unsere Gäste aus Duchroth, Argenschwang, Niederhausen und Wallhausen, sie alle waren großartige Teilnehmer, mit denen es sehr viel Spaß machte. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an mein Frauen-Helferteam, das wie immer großartig war, sowie wie an alle die uns für diese Reise unterstützten.
Eure
Annelore Kuhn